An Frauen* und Männer* werden gesellschaftlich unterschiedliche Rollenanforderungen gestellt. Diese können auch Druck ausüben und das eigene Leben einschränken. Ziel der Methode ist es diese Geschlechterrollen sowie vergeschlechtlichte Zuschreibungen zu thematisieren, zu diskutieren und zu reflektieren.

Referenz

„Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.“ https://vielfalt-erfahrenswert.de/inseln-und-ihre-...

Anzahl der benötigten Anleiter*innen
1
Benötigte Arbeitsmaterialien
Flipchartpapier, Stifte, auch möglich Zeitschriften, Scheren, Kleber
Zu erwartende Kosten
Flipchartpapier
Gruppengröße ab 8 Jahren (10-25 Personen)
Dauer 60-90 Minuten
Ziel Es geht in dieser Methode darum Geschlechterrollen sowie vergeschlechtlichte Zuschreibungen zu thematisieren, zu diskutieren und zu reflektieren. Dabei werden auch eigene Vorstellungen und Zuschreibungen thematisiert sowie die Frage, ob die gesellschaftlich zugeschriebenen Rollenanforderungen sinnvoll sind und welche Alternativen es gibt.
Inhalt Frauen Benachteiligung

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Ablauf

  • Schritt 1 Es werden drei Gruppen gebildet (Männer*/männlich identifizierte Personen, Frauen*/weiblich identifizierte Personen, Menschen), die pro Gruppe einen Auftrag bekommen:
    • Jungen*-/Männer*gruppe: Stellt euch vor, ihr kommt auf eine Insel, auf der nur Frauen leben!
    • Mädchen*- / Frauen*gruppe: Stellt euch vor, ihr kommt auf eine Insel, auf der nur Männer leben!
    • Menschengruppe: Stellt euch vor, ihr kommt auf eine Insel, auf der eine Kultur herrscht, nach der Jungen/Männer und Mädchen/Frauen sich nur einmal im Jahr treffen dürfen und ansonsten auf streng getrennten Seiten der Insel leben!
    • Auftrag für alle Gruppen: Wie sieht die jeweilige Insel aus? Diskutiert in der Gruppe und malt/schreibt alles auf euer Blatt, was euch dazu ein- und auffällt!
  • Schritt 2 Im Anschluss werden die Ergebnisse der Gruppen im Plenum vorgestellt.

Nachbereitung

Geschlechterrollen sowie Klischees zu Hobbies und Fragen der Aufgaben und Arbeitsteilung sollten im Zusammenhang von Ungleichberechtigungen von Frauen* kritisch diskutiert werden, z.B. die gesellschaftlich und wirtschaftlich unterschiedlich anerkannte Relevanz von Männer- vs. Frauenfußball oder Fragen, wer den Haushalt macht.